Photovoltaik-Planung

Solarrechner

Finden Sie heraus, wie viel Solarenergie auf Ihrem Dach möglich ist – kostenlos und unverbindlich.

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Häufige Fragen zur Photovoltaik

Von der Planung bis zur Wartung – was Sie vor der Investition wissen sollten.

Lohnt sich eine PV-Anlage auch bei einem Norddach oder ungünstiger Ausrichtung?

Auch Dächer mit Ost- oder Westausrichtung erreichen noch 85–90% des optimalen Ertrags. Das kann sich sogar positiv auswirken: Ost-West-Anlagen erzeugen morgens und abends Strom, wenn Sie ihn tatsächlich brauchen – z.B. zum Frühstück oder wenn Sie von der Arbeit kommen. Ein reines Norddach ist allerdings selten wirtschaftlich. Unser Rechner berücksichtigt die Ausrichtung automatisch.

Batterie sofort kaufen oder lieber nachrüsten?

Beides hat Vorteile. Bei der Erstinstallation ist der Speicher günstiger, weil Elektriker und Gerüst schon vor Ort sind. Andererseits fallen die Batteriepreise seit Jahren – ein späteres Nachrüsten kann also wirtschaftlich sinnvoll sein. Wer tagsüber viel Strom verbraucht (Homeoffice, Wärmepumpe, Wallbox), profitiert auch ohne Speicher stark von der Anlage. Wir beraten Sie gerne zu Ihrer individuellen Situation.

Was passiert bei Stromausfall – habe ich dann noch Strom?

Standardmäßig schaltet sich eine PV-Anlage bei Netzausfall aus Sicherheitsgründen ab. Mit einem Batteriespeicher und einer Notstromfunktion (oder Ersatzstromfunktion) können Sie aber wichtige Verbraucher weiter versorgen – vom Kühlschrank bis zur Heizungspumpe. Die vollwertige Ersatzstromversorgung ist bei vielen modernen Wechselrichtern als Option verfügbar.

Wie viel Dachfläche brauche ich wirklich?

Als Faustregel: ca. 6 m² pro kWp. Eine typische 10-kWp-Anlage belegt also etwa 60 m² Dachfläche. Dabei müssen Dachfenster, Schornsteine und Abstände zum Dachrand berücksichtigt werden. Moderne Module haben einen höheren Wirkungsgrad und brauchen weniger Platz als noch vor wenigen Jahren. Bei einem Vor-Ort-Termin vermessen wir Ihr Dach genau und planen die optimale Belegung.

Wärmepumpe und PV – passt das zusammen?

Sogar sehr gut – aber mit einer Einschränkung: Die Wärmepumpe läuft vor allem im Winter, wenn die PV-Anlage am wenigsten produziert. Deshalb ist eine größere Anlage sinnvoll, um auch in den Übergangsmonaten möglichst viel selbst zu erzeugen. Der Clou: Im Sommer kann die Wärmepumpe überschüssigen Solarstrom für Warmwasser nutzen – das steigert den Eigenverbrauch deutlich. Unser Rechner bildet die saisonale Verteilung realistisch ab.

Kann ich mein E-Auto wirklich mit Solarstrom laden?

Ja – und es ist einer der besten Wege, Ihren Eigenverbrauch zu steigern. Moderne Wallboxen können den Ladevorgang an die aktuelle PV-Produktion anpassen: Scheint die Sonne, wird mit Überschuss geladen. Nachts springt der Netzbezug ein. Wer tagsüber zu Hause ist oder im Homeoffice arbeitet, kann einen Großteil der Fahrten praktisch kostenlos mit Sonnenstrom abdecken. Bei 10.000 km/Jahr und 18 kWh/100km sind das nur ca. 1.800 kWh – das schafft eine 10-kWp-Anlage leicht nebenbei.

Was kostet die Wartung einer PV-Anlage?

Wenig. Solarmodule haben keine beweglichen Teile und sind extrem langlebig (25–30 Jahre Leistungsgarantie). In der Regel reicht eine Sichtprüfung pro Jahr und gelegentliches Reinigen, falls Laub oder Vogeldreck die Module verschatten. Der Wechselrichter hat eine Lebensdauer von ca. 15 Jahren und muss eventuell einmal getauscht werden. Insgesamt sollten Sie mit 100–200 EUR pro Jahr für Wartung und Versicherung rechnen.

Brauche ich eine Genehmigung für die Installation?

In den meisten Fällen nicht. Aufdach-Anlagen auf Wohngebäuden sind in Niedersachsen genehmigungsfrei. Nur bei denkmalgeschützten Gebäuden oder Fassadenanlagen kann eine Baugenehmigung nötig sein. Was immer erforderlich ist: die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister. Wir übernehmen den kompletten Papierkram für Sie – von der Netzanmeldung bis zur Inbetriebnahme.

Wie genau ist dieser Solarrechner?

Der Rechner basiert auf Einstrahlungsdaten für die Region Essen (Oldenburg), berücksichtigt Dachneigung, Ausrichtung, Modulalterung und realistische Verbrauchsprofile – auch für Wärmepumpen und E-Autos mit ihren typischen saisonalen Mustern. Die Ergebnisse geben eine gute Orientierung, ersetzen aber keine individuelle Planung. Verschattung durch Bäume oder Nachbargebäude, die genaue Dachgeometrie und lokale Netzanschlussbedingungen können den tatsächlichen Ertrag beeinflussen. Für eine verbindliche Aussage kommen wir gerne bei Ihnen vorbei.

Wie lange dauert es von der Anfrage bis zur fertigen Anlage?

Nach dem Vor-Ort-Termin erstellen wir innerhalb weniger Tage ein individuelles Angebot. Zwischen Auftragserteilung und Installation vergehen in der Regel 4–8 Wochen, je nach Materiallage und Auslastung. Die Montage selbst dauert bei einem typischen Einfamilienhaus 1–2 Tage. Die Anmeldung beim Netzbetreiber kann nochmal 2–4 Wochen in Anspruch nehmen, aber in dieser Zeit nutzen Sie Ihren Solarstrom bereits.

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